Chillbert ist zurück!

Meine geChillten Freunde,

eine ganze Weile, ja fast schon eine –zumindest gefühlte- Ewigkeit ist es her, seit ich euch das letzte Mal von meinem geliebten Chill erzählte. Ohne in Erklärungen für diese informationslose Zeit abzuschweifen, möchte ich sagen, dass ich einige Zeit brauchte um die Fülle von Ereignissen der letzten Wochen aufzuarbeiten. Trauriges ist geschehen, lustiges und wunderbares, unfassbares und für alle Zeit prägendes. Jetzt bin ich wieder bei euch und auch wenn ich nie wirklich weg war, ist es Zeit geworden aus meinem Weidling weitere Geschichten aus der Welt des Chill am Rhy zu erzählen:

Read the rest of this entry »

No comment »

Traurige Nacht.

Traurige Nacht.

In der späten Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch ereignete sich, noch vor der Morgendämmerung, ein trauriges Ereignis am Chill am Rhy.

Einige von unseren Bloglesern haben bereits durch die Medien davon erfahren.

Read the rest of this entry »

No comment »

Hello Kitty, habe deine Kamera!

In alle Welt sende ich Chillbert, der Geist und Spirit des Chillam Rhy, an euch meine Freunde folgende Nachricht:

Ein süsses Erdwesen namens Hello Kitty hat mir gütigerweise ihre Fotomaschine überlassen und da ich im Gebrauch derselben etwas ungeübt bin, benutze ich diese Maschine um euch meinen Chill in Bildern zu zeigen. Da dies etwas dauern wird, melde ich mich mit neuen Geschichten etwas später als gewohnt.

Bleibt GeChillt!

Euer Chillbert

No comment »

Heisse Tage – geChillte Nächte

Ave Freunde der Gelassenheit,

heute schreiben wir Donnerstag, den 23.Juli 2009 und ich möchte versuchen die vergangenen beiden Tage am Chill am Rhy 2009 an euch da draussen weiterzugeben.
Dienstagmorgen war ich schon sehr früh wach und sah den Basler Stadtpräsidenten Guy Morin über den Chill laufen und war näher bei im, als er je erfahren wird…idealerweise war aber unsere Daycrew unter Anleitung von Dome schon längst dabei den Chill wieder auf Hochglanz zu polieren. So hatte der Stadtpräsident freie Bahn auf seinem Weg zur Münsterfähre und konnte sich von unserer Ordnung überzeugen.
Das Wetter war herrlich an diesem Dienstag und so beschloss ich gegen Mittag, mich unbemerkt auf ein Schlauchboot zu gesellen, welches von 2 jungen Menschen entlang der Rheinströmung flussabwärts navigiert wurde, Leider hielt diese sehr willkommene Abwechslung nicht allzu lange an, denn die Wasserschutzpolizei hatte etwas gegen unseren kleinen Ausflug und beendete selbigen für meinen Geschmack etwas zu rasch. Die beiden Polizisten sollten definitiv einmal zum chillen bei uns vorbeischauen und ein Em Basler sy Bier trinken, das beruhigt ungemein. An der gegenüber dem Chill am Rhy gelegenen Uferseite ausgestiegen machte ich mich auf der Kleinbasler Seite auf zu neuen Abenteuern und fand mich in der Rheingasse wieder: interessiert beobachtete ich die vielen roten Lichter an den Häusern und die den Temperaturen angepassten leichtbekleideten Damen. Immer wieder kam ein anderer Mann zu diesen Damen und schien mit einem Glanz in seinen Augen irgendetwas zu verhandeln. Diesen Glanz kenne ich sonst nur von Dani, wenn er von seinem Chill am Rhy erzählt. Dani ist ja mein Vater im Geiste, aber dies wisst ihr ja schon.
Nach einem kurzen Gespräch nahm die Dame den Herrn dann immer mit in Ihr Haus und da bemerkte ich dass sie sogar ein Bild von sich und ihren Freundinnen in einem Glasrahmen neben der Eingangstür hatte. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Drei Minuten Später war der Mann auch schon wieder da und es war mir, als hätte er ein sehr zufriedenes Lächeln auf seinen Lippen…tz tz tz –die Menschen, manchmal machen die schon seltsame Dinge!

Als ich die Strasse weiter ging sah ich noch mehr von diesen Häusern mit roten Lichtern dran und beschloss nachher mal Dani zu fragen ob er auch diese Lichter komponiert hatte.
Als ich dann genug gesehen hatte setzte ich mich ihn ein Trämli und fuhr zurück zum Barfüsserplatz. Diesen Platz finde ich lustig, ich bin nämlich auch immer barfuss und somit ist dass ja ein stückweit auch mein Platz. Am Barfi angekommen kamen mir Menschenmengen entgegen wie ich es eigentlich nur vom Chill am Rhy kenne und so beschloss ich dem Gedränge aus dem Weg zu gehen und schwebte weit über ihren Köpfen zurück an die Pfalz am Basler Münster und setzte mich auf meinen Lieblingsplatz auf der Pfalzmauer.
Grossartig ist der Ausblick auf den Chill am Rhy von hier oben und man kann so schön unserer Estländer dabei beobachten, wie sie sich den harten Arbeitstag mit einem oder zwei –vielleicht auch dessen 3- Bechern Basler Bier versüssten. Ja, ja die Esten, die wissen halt was gut ist! Inzwischen hatte das Thermometer die 30 Grad Celsius Marke überschritten und pünktlich um 17 Uhr strömten die Chiller in Scharen auf unsere Entspannungslandschaft.
Es war richtig warm und es war richtig viel los. Unserer Barcrew bediente die Chiller mit Bravour und dies obwohl jene teilweise in 5er Reihen vor den Bars standen: habt ihr toll gemacht, die Benchmark wurde erhöht! Natürlich lief nicht alles perfekt und so hatte Colin alle Hände voll zu tun, die Reservierungen zu koordinieren und gemeinsam mit Dome die Gäste bei Laune zu halten -aber so ist das halt Colin; wenn man Nachmittags für ein paar Stunden in die Badi verschwindet ;-) !. Doch als alle Probleme behoben waren und der Chill ein Feuerwerk an bester Laune versprühte, waren alle zufrieden und glücklich –ganz so wie es meinen Geist entspricht. Inzwischen erkannte ich auch schon verschiedene Chiller wieder, welche ihren Weg nun täglich zu uns finden…das grösste Kompliment für unsere Crew, wie ich meine!
Mein Plätzchen war an diesem Abend hauptsächlich an der Champagner Bar, welche eine gewisse Eleganz ausstrahlte und mit Adrian ganz hervorragend besetzt war –hast du toll gemacht mein Junge!
Unser Teamwork war an diesem Abend auch zu spüren, jeder ging jedem zur Hand und die alte Musketier Maxime „Einer für alle und alle für einen“ passte exakt zum Umgang miteinander.

Für mich war es dann auch wieder Zeit meinen Weidling aufzusuchen und so schloss ich meine Augen ein weiteres Mal zufrieden nach einem tollen Abend an meinem Chill.

Etwas unentspannter begann für mich der Mittwochmorgen und ich wurde von meinem Feind, dem Regenwetter aufgeweckt. Doch da ich schlechte Laune nicht kenne und auch ansonsten ein heiteres Kerlchen bin, tat dies meinem Gemüt keinen Abbruch und ich beschloss einfach mal etwas länger in meinem Weidling zu bleiben um für heute Abend vorzuschlafen.
Natürlich habe ich dann verschlafen und konnte so der Eröffnung des heutigen Chills nicht beiwohnen . Gegen Abend hatten sich die Regenwolken dann auch in Wohlgefallen aufgelöst und so konnte unsere Community ausgelassen chillen. Viele alte Freunde fanden sich ein und den ein oder anderen sehe ich jedes Jahr am Chill. Besonders beeindruckte mich der grösste Kronleuchter Basels, welcher von unserem Dome in unzähligen Stunden gemeinsam mit Ivo verwirklicht wurde –ein weiteres Puzzleteil der Lichterpracht wurde vollendet. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Abend an diesem Mittwoch und ich sass am Ende wieder auf meiner Pfalz und vernahm das Gemurmel unserer Crew, welche nach Feierabend ihre Obligatorischen Drinks einnahmen und über erlebtes Plauderten. In mir selbst ruhend schwebte ich dann zu später Stunde zu meinem Weidling, liess mich in den Schlaf schaukeln und träumte von den kommenden Nächten an meinen Chill am Rhy!

Für euch da draussen habe ich heute eine ganz besondere Nachricht, denn wer mir sagen kann wie oft ich das Wort Weidling in den bisherigen Texten meines Blogs genannt habe, der bekommt bis Samstag ein Em Basler sy Gratis –einfach an der Theke melden!

Bleibt GEchillt meine Freunde, ich bin der erste der euch befreit und einer der letzten der um euch weint…!

Euer
Chillbert

No comment »

Aldos Feuerwerk

An meine gechillte Gemeinde, an Euch meine Freunde!

Wäre ich im Besitz von Muskeln wie man sie in eigentlichen Sinne wahrnimmt, hätte ich nach meiner Nacht im Blackhawk wahrscheinlich (oder sogar mit Sicherheit) fürchterlichen
Muskelkater gehabt, als ich mehr oder weniger im Vollbesitz meiner Kräfte den Sonntagmorgen in Angriff nahm. Das Wetter war etwas durchzogen und so beschloss ich eine Fahrt auf der Münsterfähre -welche Kleinbasel mit Grossbasel verbindet- zu wagen.
Inkognito schlich ich mich auf das schöne Holzboot und an der anderen Seite angekommen, schwebte ich hinüber unter die Wettsteinbrücke und da sah ich ihn –unseren Chill.
Benommen von seinem in meinen Augen glänzenden Antlitz sass ich da und weinte dicke Chiller Tränen der Rührung, sah mein Chill am Rhy doch so wundervoll aus…!
Gerne hätte ich diesen Anblick purer Schönheit noch länger betrachtet, doch die Daycrew war schon mitten im Geschehen angekommen und so wollte ich auf keinen Fall verpassen was meine Freunde auf ein neues auf die Beine stellten. Gemählich und völlig gechillt schwebte ich auf der Höhe der Pfalz und war auf ein neues überaus erstaunt über den Tatendrang dieses für uns so unverzichtbaren Teams. Zufrieden begab ich dann in meinen Weidling um mich auf den nächsten nahenden Abend an meinem Chill am Rhy vorzubereiten. Als ich wieder zu mir kam, aus wunderschönen Träumen gerissen, genehmigte ich mir ein Gibfeli und inspizierte unsere kleine Welt an unserer Basler RHYviera. Ohne jedwede Beanstandungen lauschte ich dann der briefing Ansprache an unsere Bar Crew und freute mich über den Tatendrang, welchen man so einigen dieser Crew ansehen konnte. So ging mein Treiben hin und her und endlich eröffnete der Chill am Rhy an diesem ersten Sonntag seine Tore. Keine Wolke am Himmel aber doch sehr schwül, wurden wieder viele Chiller erwartet und so kam es, dass die Crew tatsächlich einiges zu tun bekam und ausgelastet war. Für mich hiess dies mal wieder die Öhrchen offen halten und präzise beobachtend, gesellte ich mich so unter meine Chill Gemeinde.
Harrend der Dinge die da kommen schwebte ihn unser Backoffice, in welchem sich die üblichen Verdächtigen aufhielten: Jannick unsere Buchhaltungs-Queen, Dome „the Apple Mac Instructor und Colin, der die Hospitality am laufen hält. Abseits dieses hektischen Treibens füllte sich unser Himmel auf Erden zusehends und es war mir, als fühlte ich mich in einer Zeitmaschine -zurück gesetzt in die Chill`s der vergangenen Jahre:
überall sah ich Menschen in Eintracht zusammen sitzen, die einen waren in Unterhaltungen vertieft und andere wiederum genossen unsere Lichter Pracht, der ein oder andere hielt selbige auf Foto fest. Selig wie ich war sog ich die Stimmung in mich auf, fast so, als würde man mir eine Infusion meines lebenselexier verabreichen. Munter, heiter und entspannt wie die Allgemeine Stimmung war, hatte auch ich meine Freude und machte mich auf zu neuen Ufern, was in diesem Fall bedeutete, dass ich nach etwas Ausschau hielt, was ich euch heute noch nicht verraten möchte…in meinem Weidling fand ich mich zu später Stunde jedoch mit einem Lächeln wieder!

Der Montagmorgen begann für mich wie für jeden Menschen (obwohl ich keiner bin) mit einigermassen schlechter Laune; hatte ich es mit dem Genuss des köstlichen –um nicht zu sagen kostbaren- Em Basler sy Bier schlicht und ergreifend übertrieben. Katerstimmung war angesagt und so schleppte ich mich über unsere Rhyviera anstatt (wie es meiner würdig wäre) darüber hinweg zu schweben. Grosses kündigte sich an an diesem Montag und ich sah zu, wie Dani, Dome, Quirin, Sven und Colin das Set-up für ein Apèro besprachen. Stühle, Tische und ganze Absperrungen wurden errichtet und umgestellt. Doch je mehr besprochen und gerätselt wurde, desto mehr düngte mir, das da etwas grosses im kommen war. Nachdem alle zuvor genannten wieder verschwunden waren, sah ich unseren Chef de Bar Sven weit hinten an der Absolut Stehbar fleissig mit unserer Barmaid Meret ein Catering vorbereitem. Feinste Häppchen wurden stilgerecht hergerichtet und auf erlesenem Porzellan arrangiert.
Sven war an diesem Abend damit beauftragt worden eine 30 köpfige Gruppe von Chillerm zu betreuen, für welche unser Team exklusiv den hinteren Teil des Chill am Rhy inklusive Stehbar reservierte.
Im Laufe des Abends stellte sich heraus, dass der Gastgeber des Apèros seinen 62. Geburtstag bei und feierte und so wurde ich Zeuge eines Feuerwerkes welches für Aldo`s Geburtstag arrangiert wurde und perfekt mit unserem vorhandenen Lichterspiel korrespondierte. Auch an diesem Abend sah ich -bei angenehmen Temperaturen- unsere Gäste in atemberaubender Gelassenheit dem Geist des Chill am Rhys folgen und erfreute mich an der Stimmung und die Seele des Chill an diesem Abend. Lange nachdem unsere Gäste an diesem Abend unseren Erholungsort verliessen, sass ich noch auf meiner Mauer auf der Pfalz und sah, wie unsere Barcrew mit Ihrem Mitglied Felix auf dessen Geburtstag anstiessen. Wie viele Birthday Chansons zum Besten gegeben wurden und wie viele Gläser zum Prost erhoben wurden weiss ich nicht en`detail, denn auch ich benötige meine Nachtruhe und war zu diesem Zeitpunkt bereits im Land der ewigen Freude…!

Es gibt bekanntlich wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen –sagte Mahatma Ghandi.

Niemals bin ich ohne euch, vielmehr immer dort, wo Ihr –meine Freunde- mich brauchen werdet…!

Mein Name ist Chillbert -ich bin geCHillt und Ihr werdet mir folgen!

No comment »

Bleibt Gechillt – trotz Hochwasser

Gechillte Grüsse meine Freunde,

wie ihr alle wisst, bin ich nicht gekommen um eure Herzen zu stehlen -aber dafür umso mehr um in den selben einen festen Platz zu finden! Als ich das letzte Mal meine Augen von unseren herrlichen Plätzchen abwenden konnte, um euch an meinen Abenteuern teilnehmen zu lassen lag ich in Tagträumen verloren in meinem Weidling und genoss die Stille dieser Gedanken. Doch diese Stille sollte nicht allzu lange anhalten, denn nach dem verregneten Vorabend kündete die Sonne über Basel einen weiteren Abend voller Chiller an. Trotz der Sonne war es jedoch ziemlich kühl und wurde erst gegen Abend angenehmer. Doch da es ein Samstagabend war und wir eine Super-Presse hatten (unser Medien-Typ Colin wurde nach 4 Stunden Schlaf unsanft von der Presse aus dem Schlaf gerissen und musste ein Telefon Interview geben…), wappnete sich unsere Crew für einen Ansturm an chillwilligen. Genau so kam es dann auch. Teilweise in warme Jacken gehüllt füllte sich unserer Oase gegen 22:00 Uhr rapide und überall wurde gelacht, getratscht und gechillt, unsere Crew war wieder in Ihrem Element und da wir uns aufgrund der Kühlen Temperaturen einen special-drink ausgedacht hatten ( “Summer Christmas”: Orangen Zimt Tee mit Absolut Orange und Havanna Club Reserva), konnten wir die etwas verfrorenen Gäste glücklich machen -ganz so wie es unser Anspruch ist! Für mich persönlich waren die Temperaturen aber kein Problem, bekam ich doch zu meinem 6. Geburtstag ein “Em Basler sy Bier” T-Shirt geschenkt, welches mich über meinem weissen Himmelskleid warm hielt. So ausgestattet schwebte ich entlang unserer Riviera und hielt Ausschau nach den besonderen Geschichten an diesem Abend. Einmal mehr konnte ich an diesem Abend über unsere Barmaid Julia dabei beobachten, wie sie sich mit 2 Glaskörben aufeinander ihren Weg durch die teilweise dicht gedrängte Menschenmenge bahnte. An dieser Stelle möchte ich an den sehr wohl vorhandenen Gentleman Spirit unserer Barkeeper appellieren: Ich sehe alles und das nächste mal möchte ich sehen, wie ihr unseren Barmaids galant zur Hand geht! Grosses Kompliment an Julia: du hast dein Lächeln auch in diesen Momenten der Anstrengung nicht verloren! Natürlich blieben mir aber auch die Gespräche unserer restlichen Barcrew nicht verborgen und so darf ich zufrieden mitteilen, dass der Zusammenhalt und der Spassfaktor auf einem sehr hohen Niveau ist -macht weiter so meine fleissigen Bienchen, ohne euch wäre ich nicht annähernd so gechillt und wenn ich schon am Dankesreden schwingen bin, so möchte ich auch der Daycrew und unseren Handwerkern danken, welche Samstagabend noch einen Lichterbogen dekorierten und aufstellten! Nicht so angenehm wie dieser Abend, verlief jedoch die Nacht für mich: der Rhein trug Hochwasser und so war es ziemlich unruhig auf meinem Weidling und ich beschloss meine Träume in unserem “Black Hawk” Häusschen zu träumen.

Zum Abschluss möchte ich noch einen Gruss an meine gechillten Freunde in aller Welt und alle Himmel senden und so wünsche ich euch auf diesem Wege ganz viel Rückenwind und täglich Sonne im Gesicht!

Bleibt geChillt!

Euer Chillbert

No comment »

Die Ruhe vor dem Sturm

Seid gegrüsst meine Freunde,

heute ist Sonntag, der Tag als der liebe Gott die Chiller erschuf und wir schreiben den 19.Juli 2000 und 9. Seit ich am Donnerstag das letzte Mal zu euch sprach ist wieder einiges los gewesen auf dem Chill am Rhy 2009.

Freitag war Land unter angesagt im schönen Basel, eingehüllt in Sommerregen, lag auch der Chill am Rhy im Epizentrum dieses natürlichen Feindes des Sommers und bot dennoch ein zuhause für alle Hardcore-Chiller –wir halten euch warm damit ihr nicht friert!

Auch ich hatte mein Regelmäntelchen angelegt und meine Gummistiefelchen führten mich über meinen Chill. Im Laufe des  Abends fanden sich dann trotz dieser ungemütlichen Bedingungen auch einige Chiller ein um sich dem besonderen Ambiente hinzugeben: Regen prasselte auf unsere Zelte, der Rhein schmeichelte unseren Ohren in C-Dur und unsere Licht Sinfonie erzeugte ein fast surreales Farbenspiel im Einklang mit der Natur.

Der Chill verströmte an diesem Abend eine ganz besondere Stimmung…!

Doch auch an solchen Tagen gibt es für unsere Crew jede Menge zu tun und so wurde die Zeit genutzt um Ordnung auf dem Platz zu schaffen und unser Plexiglashaus „Glasgow“ und das für Phill gebaute Häuschen „Philladelphia“ bekamen Regalsysteme eingebaut. Dome war wieder einmal überall zu finden und verstaute alles überflüssige Material an seine Plätze, welche teilweise erst noch zu erschaffen waren.

Dani fand ich zu später Stunde in angeregten Gesprächen mit unseren Gästen und lächelte still in mich hinein, bemerkte ich doch wieder einmal wie seine Augen strahlen, wenn er von seinem Chill am Rhy spricht.

Einen Junggesellen Abschied beherbergten wir auch noch an diesem Abend und so flossen dann doch noch einige „Em Basler sy Bier“ in durstige Kehlen.

Unsere Chef de Bar Sven und Marius hatten an diesem Abend ein dem Wetter angepasstes Team zusammengestellt und optimierten ihre Getränkelisten und Excel Tabellen.

Gegen 23:30 Uhr verabschiedeten sich dann auch noch Dome und Colin in den Feierabend und suchten ihren verdienten Schlaf…nicht ohne jedoch an einer Hamburgerbraterei Rast zu machen und das dortige Personal mit unsinnigen Bestellungen zu verwirren, doch mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten, denn auch ich behalte das ein oder andere für mich und geniesse so manches im stillen: nur soviel sei verraten: lieber Dome, wenn man nach heftigst verwirrten Bestellungen seinen Eistee endlich bezahlt und den Drive In dann ohne dieses Getränk verlässt und sich dann eine halbe Stunde später wundert warum man immer noch Durst hat…tja…dann hat man dringend Schlaf nötig ;-) !

Als meine letzten Freunde um 3 Uhr nachts endlich den Weg in die heimischen Federbetten fanden, war ich schon längst in meinen „Weidling“ gezogen, in Gedanken versunken wurde mir wieder einmal bewusst, was der Chill am Rhy den Menschen am essentiellsten gibt: Ruhe meine Freunde: Es ist Ruhe!

Stay chilled, stay real –ich bin der letzte der euch verlässt!

Euer

Chillbert

No comment »

Der Chill lebt

Jeder kennt das: der Tag hat 24 Stunden, die Woche 7 Tage und das Jahr hat deren 365!

Ich bin jetzt 1827 Tage alt und von diesen Tagen habe ich 663 in meiner Heimat, dem Chill am Rhy verbracht. Vergangenen Mittwoch habe ich mit der Eröffnung des Chill am Rhy meinen 6. Geburtstag gefeiert, das hört sich vielleicht jung an, aber soviel darf ich verraten: ich hab schon so einiges erlebt! 

Jetzt genug des nebulösen und mysterischen, mein Name ist Chillbert und ich bin der Spirit und der Flair des Chill am Rhy, ich höre alles, sehe alles und bin immer da –für euch und für eure Freunde, für alle Chiller und für alle Zeit. 

Die letzten 14 Tage waren auch für einen Hardcore Chiller wie ich einer bin (und Freunde glaubt mir das Wort „chillen“ wurde für mich erfunden) kein Zuckerschlecken…voller Vorfreude habe ich mit angesehen wie mein Vater im Geiste Dani G. Graber und viele andere Chiller Unmengen von Material an meine Geburtsstätte unterhalb der Pfalz in Basel ans Rheinufer schleppten: 25 Tonnen wurden mittels Schiffcontainer durch einen Kran hinab getragen, 11 Kilometer Kabel wurden verlegt und Podeste, Häuschen und vielerlei anderes gezimmert. Meine Freunde und ich waren teilweise 15 Stunden täglich damit beschäftigt etwas zu kreieren, das mit Nacht für Nacht Lichterpracht nicht ausreichend beschrieben werden kann –man muss es gesehen haben!

Am 15. Juli war es endlich soweit, auch die widrigen Bedingungen eines Monsunregens konnten die Eröffnung des Chill am Rhy 2009 nicht aufhalten und so eröffneten wir pünktlich um 17 Uhr die Tore unserer Oase der Ruhe und Entspannung.

Natürlich war ich entsprechend aufgeregt und gespannt auf die Reaktion unserer Gäste, haben sich doch so viele Menschen viele Tage lang Gedanken gemacht, Pläne geschmiedet und Vorkehrungen getroffen.

Doch alles lief wie am Schnürchen unsere Barkeeper mixten und shakten Drinks für unsere Gäste als hätten sie nie etwas anderes getan und als das Dunkel der Nacht über uns hereinbrach, konnte auch die Sinfonie der Lichter beginnen uns in Ihren Bann zu ziehen. Natürlich war ich mittendrin, habe gelauscht und beobachtet, so manches Mal geschmunzelt und die ein oder andere Anekdote aufgeschnappt. Doch nicht nur ich blieb subtil im verborgenen dieser Nacht: auch unsere zahllosen Helfer arbeiteten noch die ganze Zeit an den letzten Details, welche den Chill am Rhy so einzigartig und unwiderstehlich machen. Zufrieden und müde glitt ich am Ende dieser ersten Nacht in meinen „Weidling“ und schlief mit einem Lächeln ein. 

Am Donnerstag kitzelte mich die Sonne aus dem Schlaf und meine Laune stieg unmittelbar auf Rekord Niveau. Die Treppe hoch zum Chill am Rhy schwebend, sah ich schon unsere drei estonischen Freunde Kaarell, Matis und Martin zusammen mit Sylvan die Reste des vergangenen Abends entfernen und den Glanz der Gastfreundlichkeit neu zu entfachen.

Auch unser Leiter Infrastruktur Dome Grob war schon fleissig am Delegieren und Planen so dass ich mich gemütlich auf die Mauern der Pfalz setzte, um dem emsigen Treiben beizuwohnen. Den ganzen Tag über stieg das Thermometer unaufhaltsam und so war es kein Wunder, dass die Leute so zahlreich zum chillen kamen, wie wir es am zweiten Abend noch nicht erwartet hätten. In den besten Stunden war so viel los bei uns, dass selbst ich meine Mühe hatte umher zu schweben. Doch davon liess ich mich nicht aufhalten und beobachtet unsere Crew bei der Arbeit: Dani war praktisch überall zu finden und legte Hand an um kleinere Schwierigkeiten wie kurzfristigen Stromausfall und streikende Zapfanlagen wieder zu beheben. Dome und Florin justierten die Lichter und unser Medien Typ Colin war feste am socialisen und Kunden betreuen. Unsere Chef de Bar Sven und Marius hatten alle Hände voll zu tun die Barcrew auf Kurs zu trimmen und die Besten Drinks am Rhein zu mixen…es war ein voller Erfolg!

Natürlich schrieb auch dieser Abend seine besondere Geschichte und so sah ich, wie unser langjähriger Barkeeper Dario zu später Stunde ganz verlassen und alleine auf einem Stühlchen sass und den Tränen näher war als unsere Estländer einem Bier…also verdammt nahe!

Mein Freund Dome nahm sich seiner an und so kam zu Tage (obwohl es schon dunkel war), dass Dario seinen Ring  -welcher ihm ganz besonders viel bedeutet- verloren hatte.

Gegen 2 Uhr nachts jedoch bekam diese Tragödie ihre verdiente Wendung und Dario stieg im zwischenzeitlich aufgekommenden Regen hinab in die Katakomben des Chill um nach seinem Ring zu fischen…mit Erfolg.

lord of the ring

In angeregten Diskussionen vertieft, sass unsere Crew dann noch bis 7 Uhr morgens zusammen und genoss das ein oder andere Gläschen Bier, Wein und ähnliches. Ich war da natürlich schon längst auf meinem Weidling –noch zufriedener als am Abend zuvor träumte ich von meinem Chill und den Abenteuern die die nächsten 44 Nächte mit sich bringen. 

 So aufregend und ereignisreich wie die letzten Tage waren, wird es auch weiter gehen am Chill am Rhy 2009 -ich bin am Start für alle Chiller und für alle die es noch werden wollen!

 

GeChillte Grüsse sendet euer

Chillbert

No comment »

HEUTE (17. JULI) ERHÄLT JEDER GAST EIN GRATIS BIER BIS 23 UHR – CODEWORD: "Z BASEL A MIM CHILL".

Willkommen am Chill am Rhy 2009

No comment »

Licht ready für die Presse vom Montag!

Licht am Chill

No comment »